Verboten leckeres Rezept: Der magische Donut-Kuchen

Verboten leckeres Rezept: Der magische Donut-Kuchen

In den Backstuben dieser Welt sorgt derzeit ein außergewöhnliches Gebäck für Aufsehen: der donut-kuchen. Diese innovative kreation verbindet die luftige textur eines klassischen kuchens mit der unwiderstehlichen optik und dem geschmack von donuts. Was auf den ersten blick wie ein einfacher ring-kuchen aussieht, entpuppt sich als raffiniertes meisterwerk, das selbst erfahrene bäcker ins staunen versetzt.

Die besonderheit dieses rezepts liegt in seiner überraschenden einfachheit trotz des spektakulären ergebnisses. Während traditionelle donut-rezepte das frittieren erfordern, wird dieser kuchen im ofen gebacken – eine methode, die nicht nur gesünder ist, sondern auch deutlich weniger aufwand bedeutet. Das resultat überzeugt dennoch auf ganzer linie: eine goldbraune kruste umhüllt einen saftigen, zarten teig, der mit einer glänzenden glasur überzogen wird.

Für vier personen konzipiert, eignet sich dieses rezept hervorragend für besondere anlässe oder einfach dann, wenn man seinen liebsten eine freude bereiten möchte. Die kombination aus vanille, butter und einer süßen glasur macht diesen kuchen zu einem unvergesslichen geschmackserlebnis, das jung und alt gleichermaßen begeistert.

Zutaten

Personen +

Utensilien

Zubereitung

1.

Den backofen auf 175 grad celsius vorheizen. Dies ist ein wichtiger schritt, denn ein gleichmäßig vorgeheizter ofen sorgt für eine perfekte bräunung und eine gleichmäßige garung des teigs. Während der ofen aufheizt, die gugelhupfform gründlich einfetten und mit etwas mehl bestäuben. Dieser vorgang verhindert, dass der kuchen später am rand kleben bleibt.

2.

In einer großen rührschüssel alle trockenen zutaten zusammengeben: mehl, zucker, backpulver und eine prise salz. Diese zutaten müssen gründlich vermischt werden, damit sich das backpulver gleichmäßig verteilt. Das backpulver ist ein triebmittel, das durch chemische reaktion gasbläschen bildet und den teig auflockert. Mit einem schneebesen alles für etwa eine minute durchrühren.

3.

Das eipulver nach packungsanleitung mit wasser anrühren, bis die konsistenz frischen eiern entspricht. Für dieses rezept benötigen wir etwa drei eier-äquivalente. Das milchpulver ebenfalls mit 250 milliliter lauwarmem wasser vermischen, bis keine klümpchen mehr vorhanden sind. Die gefriergetrocknete butter in warmem wasser auflösen, bis eine cremige masse entsteht.

4.

Die flüssigen zutaten – angerührtes ei, aufgelöste milch, geschmolzene butter und vanilleextrakt – in einer separaten schüssel vermengen. Mit dem handmixer auf mittlerer stufe etwa zwei minuten schlagen, bis sich alles gut verbunden hat. Die masse sollte leicht schaumig werden, was zusätzliche luftigkeit in den teig bringt.

5.

Nun die flüssige mischung zu den trockenen zutaten geben. Hier ist fingerspitzengefühl gefragt: mit dem handmixer auf niedriger stufe beginnen und langsam die geschwindigkeit erhöhen. Den teig etwa drei minuten lang rühren, bis eine glatte, homogene masse entsteht. Wichtig ist, nicht zu lange zu rühren, da sonst das gluten, ein kleberprotein im mehl, zu stark aktiviert wird und der kuchen zäh werden könnte.

6.

Den teig vorsichtig in die vorbereitete gugelhupfform füllen. Mit einem teigschaber die oberfläche glattstreichen und darauf achten, dass der teig gleichmäßig verteilt ist. Die form sollte maximal zu zwei dritteln gefüllt sein, da der teig beim backen noch aufgeht.

7.

Die form auf der mittleren schiene in den vorgeheizten ofen schieben. Die backzeit beträgt etwa 35 minuten. Nach 25 minuten die erste stäbchenprobe machen: ein holzstäbchen in die mitte des kuchens stechen – bleibt kein teig daran haften, ist der kuchen fertig. Falls doch, weitere fünf bis zehn minuten backen lassen.

8.

Den fertigen kuchen aus dem ofen nehmen und zunächst zehn minuten in der form abkühlen lassen. Dieser schritt ist entscheidend, denn ein zu heißer kuchen würde beim stürzen auseinanderbrechen. Anschließend die form vorsichtig auf ein kuchenrost stürzen und den kuchen vollständig auskühlen lassen – dies dauert etwa 45 minuten.

9.

Während der kuchen abkühlt, die glasur vorbereiten. Den puderzucker in eine schüssel sieben, um klümpchen zu vermeiden. Den ahornsirup und etwa zwei esslöffel wasser hinzufügen. Mit einem schneebesen kräftig rühren, bis eine glatte, dickflüssige glasur entsteht. Die konsistenz sollte zähflüssig sein – fließt sie zu schnell, mehr puderzucker hinzufügen, ist sie zu dick, tropfenweise wasser unterrühren.

10.

Die glasur großzügig über den abgekühlten kuchen gießen. Am besten funktioniert dies, indem man die glasur spiralförmig vom inneren ring nach außen verteilt. Mit einem löffel kann man nachhelfen, damit die glasur gleichmäßig über die seiten läuft. Sofort die bunten streusel über die noch feuchte glasur streuen, damit sie gut haften bleiben.

11.

Den glasierten kuchen mindestens 20 minuten ruhen lassen, damit die glasur fest werden kann. In dieser zeit bildet sich eine leicht knusprige oberfläche, die beim anschneiden nicht verschmiert. Der kuchen ist nun servierbereit und kann bei zimmertemperatur aufbewahrt werden.

Helga Berkhof

Tipp vom Chefkoch

Um dem kuchen eine noch intensivere vanillenote zu verleihen, kann man zusätzlich zum vanilleextrakt das mark einer vanilleschote in den teig einarbeiten. Dafür die schote längs aufschneiden und mit einem messerrücken die schwarzen körnchen herauskratzen. Diese besondere zutat verleiht dem gebäck ein edles aroma und sorgt für die charakteristischen schwarzen pünktchen im teig, die professionelle qualität signalisieren. Ein weiterer geheimtipp: wer die glasur in verschiedenen farben einfärben möchte, kann lebensmittelfarbe in gelform verwenden – diese verändert die konsistenz der glasur nicht. Für ein besonders festliches aussehen eignen sich auch essbare goldpartikel oder perlmuttstreusel, die dem donut-kuchen einen luxuriösen touch verleihen.

Die perfekte getränkebegleitung zum donut-kuchen

Zu diesem süßen meisterwerk empfiehlt sich eine aromatische heißschokolade mit einem hauch zimt. Die schokolade sollte nicht zu süß sein, damit sie den geschmack des kuchens ergänzt, statt ihn zu überlagern. Alternativ passt ein milder früchtetee hervorragend, besonders sorten mit beerennoten oder pfirsich. Für erwachsene gäste bietet sich ein cremiger cappuccino an, dessen leichte bitterkeit einen reizvollen kontrast zur süßen glasur bildet. Im sommer kann man auch einen eisgekühlten eiskaffee oder eine fruchtige limonade servieren. Wichtig ist, dass das getränk nicht zu dominant ist und den feinen vanillegeschmack des kuchens zur geltung kommen lässt.

Die faszinierende geschichte hinter dem donut-kuchen-trend

Der donut-kuchen ist ein relativ junges phänomen in der backwelt, das seinen ursprung in den sozialen medien hat. Etwa seit 2018 erobert diese kreation die plattformen und begeistert millionen von backbegeisterten weltweit. Die idee entstand aus dem wunsch, die beliebte optik und den geschmack von donuts mit der praktischen zubereitung eines kuchens zu verbinden. Anders als traditionelle donuts, die in heißem fett ausgebacken werden müssen, lässt sich dieser kuchen bequem im heimischen backofen zubereiten. Die charakteristische ringform wird durch spezielle gugelhupfformen oder bundt-pans erreicht, die ursprünglich aus der europäischen backtradition stammen. In den usa entwickelte sich daraus ein eigener backtrend, der mittlerweile auch in europa angekommen ist. Besonders beliebt sind varianten mit unterschiedlichen glasuren – von klassischer schokolade über fruchtigen zitronenguss bis hin zu ausgefallenen kreationen mit karamell oder erdnussbutter. Der donut-kuchen vereint das beste aus zwei welten: die festliche präsentation eines kuchens und den verspielten charme von donuts. In professionellen konditoreien werden diese kuchen oft mit aufwendigen dekorationen versehen, von essbaren blüten bis zu kunstvollen schokoladenverzierungen.

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